Das Museum für Völkerkunde Dresden hat seine Heimstatt im Japanischen Palais, einem nur wenige hundert Meter vom Goldenen Reiter stromabwärts gelegenen, prächtigen Gebäudekomplex. Er gilt als das erste Bauwerk des Dresdner Barock.
Im Jahre 1717 erwarb August der Starke das Gebäude, um darin nach dessen Umgestaltung seine ostasiatische Porzellansammlung auszustellen.
1957 zog das Völkerkundemuseum vom Zwinger in das Japanische Palais, aber erst 1977 konnten dort Ausstellungen gezeigt werden.1999 erhielten die Sammlungen des Museums ein neues Domizil in dem neuerbauten Depot und Funktionsgebäude A.B. MeyerBau in DresdenKlotzsche. Die Ausstellungen verblieben im Japanischen Palais.
Der Sammlungsbestand mit 90.000 Objekten und 70.000 Bilddokumenten umfaßt die Regionen Ozeanien, Afrika, Amerika, Asien, Australien und Europa.
Während der 30jährigen Amtszeit (18741904) von A. B. Meyer und durch die zwischen 1908 und 1931 initiierten Expeditionen wurden die Sammlungen beträchtlich erweitert. Weiteren bedeutenden Sammlungszuwachs erhielt das Museum nach 1990 vor allem durch mehrere Sammelexpeditionen nach Brasilien, Neuguinea und Tunesien.
Di-So 10-18 Uhr
http://www.voelkerkunde-dresden.de